Aus der Klinik in die Forschung - Da-Hee Park für Clinician Scientist Programm ausgewählt

Dr. Da-Hee Park, Assistenzärztin der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, wurde für das Clinician Scientist Programm PRACTIS ausgewählt und forscht nun für drei Jahre in der BREATH Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Danny Jonigk.

Der Alltag für Ärztinnen und Ärzte in Kliniken ist stressig. Neben der Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibt kaum Zeit für die Forschung. Auch wenn die eigene Motivation hoch ist, geht das Wohl der Erkrankten immer vor. PRACTIS, das Clinician Scientist Programm der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), setzt genau an dieser Stelle ein und ermöglicht jungen Ärztinnen und Ärzten wissenschaftlich zu arbeiten. Teilnehmende werden aus dem Klinikalltag freigestellt und erhalten ein maßgeschneidertes Mentoring für ihre klinische und wissenschaftliche Arbeit. Zusätzlich werden ihnen Gelder zur Verfügung gestellt, die sie für notwendige Anschaffungen verwenden können. Das Programm erfreut sich an der MHH großer Beliebtheit und für jede Ausschreibung gibt es mehr Bewerbungen als Plätze. 
Die Verbindung von klinischer und wissenschaftlicher Arbeit zeichnet auch die Forschung im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) aus. Der Hannoversche DZL-Standort BREATH hat sich deshalb entschlossen, im diesjährigen PRACTIS-Jahrgang einen Platz zu fördern. Unterstützt werden solle ein Projekt im Bereich Lungenforschung. Die Wahl fiel hierbei auf Frau Dr. Da-Hee Park mit ihrem Forschungsprojekt zur intussuszeptiven Angiogenese bei verschiedenen Lungenerkrankungen. Aktuell ist Dr. Park als Assistenzärztin in der Klinik für Pneumologie der MHH tätig und versorgt dort vor allem Patientinnen und Patienten mit Pulmonaler Hypertonie. Ihr Interesse an der Forschung bezeugt sie durch Ihre Mitgliedschaft in der DZL Nachwuchsakademie mehrere erfolgreiche Publikationen. Für ihr Forschungsprojekt im PRACTIS-Programm möchte sie in der BREATH Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Danny Jonigk untersuchen, welche Rolle mikrovaskuläre Veränderungen, die durch intussuszeptive Angiogenese verursacht wurden, innerhalb des Krankheitsverlaufs von Pulmonaler Arterieller Hypertonie und fibrosierenden interstitiellen Lungenerkrankungen spielen. „Ich bin sehr dankbar, dass ich nun die Zeit habe mein Forschungsprojekt fokussiert anzugehen. Dank modernster Infrastruktur im Labor und der Unterstützung von Prof. Jonigk und Prof. Hoeper als Mentoren glaube ich fest an den Erfolg meines Projektes“, sagt Park, die somit von gleich zwei erfahrenen BREATH Wissenschaftlern begleitet wird. Prof. Jonigk, Leiter der Arbeitsgruppe Lungenpathologie, übernimmt dabei das wissenschaftliche Mentoring während Prof. Hoeper aus der Klinik für Pneumologie Ansprechpartner für die klinische Arbeit ist. 
BREATH freut sich, jungen und motivierten Klinikerinnen und Klinikern mehr Zeit für ihre Forschung ermöglichen zu können. Deshalb wird sich BREATH auch im kommenden Programm wieder an PRACTIS beteiligen. 
Mehr zu PRACTIS finden Sie hier.

 

Text: BREATH/AB

Foto: privat
 

Assistenzärztin und PRACTIS Teilnehmerin Dr. Da-Hee Park